Pflichtfortbildung "Methoden zur Gewaltprävention" und "Vermeidung von FEM" nach §9 (1) HGBP für die stationäre Pflege
09.09.2026
Pflichtfortbildung mit echtem Nutzen und erlebbaren Lerninhalten
Pflichtfortbildung “Methoden zur Gewaltprävention” und “Vermeidung von FEM” nach §9 (1) HGBP für die stationäre Pflege - mit erfahrenen Deeskalations-Trainern
Kursnummer: 261014
Seminarbeschreibung:
In dieser Pflichtfortbildung „Methoden zur Gewaltprävention und Vermeidung von FEM nach § 9 (1) HGBP für die stationäre Pflege“ geht die ARS VIVENDI AKADEMIE bewusst einen Schritt weiter als klassische Schulungsangebote. Neben der rechtssicheren Vermittlung von Wissen zur Reduktion und Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM) rückt dieses Seminar ebenso den Schutz des Pflegepersonals in den Mittelpunkt. Denn verbale und körperliche Übergriffe auf Mitarbeitende in helfenden Berufen nehmen nachweislich zu und stellen eine ernstzunehmende Belastung im beruflichen Alltag dar. Daher betrachtet dieses Seminar die Gewaltprävention als ganzheitliche Aufgabe: Es stärkt sowohl die Sicherheit und Würde der pflegebedürftigen Personen als auch den professionellen Eigenschutz des Personals – ein zentraler Aspekt, den Arbeitgeber heute nicht mehr außer Acht lassen sollten.
Inhalte des Seminarteils „Methoden zur Gewaltprävention“:
- Eigene Grenzen erkennen und Selbstschutz
- Frühwarnzeichen erkennen und richtig einschätzen
- Phänomenologie von Zwischenfällen
- Emotionsmanagement / Umgang mit Belastungen und Stress
- Empathische Gesprächsführung – Konfrontative Gesprächsführung
- Psychologische Deeskalation u.a. durch Körpersprache
- Grundlagen der Eigensicherung
- Grundlagen der Alarmierung und Notfallinterventionen
Inhalte des Seminarteils „Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM):
- Einführung: Definition und Verständnis von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen (FEM)
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Einsatz von FEM
- Mögliche Risiken und Folgen bei der Durchführung von FEM
- Anwendung und Handhabung von FEM im pflegerischen Alltag
- Rechtliche Aspekte, Dokumentationspflichten und Verantwortlichkeiten
- Möglichkeiten zur Vermeidung von FEM und deren Einbindung in den Pflegealltag
- Austausch von Erfahrungen, Besprechung von Praxisfällen
- Leitfaden mit zentralen Regeln zur Gewaltprävention sowie Hinweisen zur Haftung
Mit Erhalt der Teilnahmebescheinigung erlangen die Teilnehmenden den gesetzlich erforderlichen Fortbildungsbachweis nach §9 (1) HGBP.
Zielgruppe: Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen (PDL), Wohnbereichsleitungen (WBL), Pflegefachkräfte, Betreuungskräfte, Führungskräfte in pflegerischen Einrichtungen, die Sicherheit im Umgang mit ethischen Fragestellungen gewinnen möchten und ihre Handlungskompetenzen sowie ihr Wissen für die Pflegepraxis erweitern möchten.
Datum: 09.09.2026
Uhrzeit: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr
Referenten: Die Referenten von EXperts for TRAining vermitteln umfassend und praxisnah Kenntnisse in den Bereichen Konflikt- und Krisenbewältigung sowie Kommunikation. Damit verbinden wir wissenschaftlich fundiertes Wissen, realitätsnahe Praxis und professionelle Methodik auf Spitzenniveau.
Dr. Jürgen Fritzsche, Biologe, Sportwissenschaftler, Krisen- und Bedrohungsmanagement, Gastdozent an unterschiedlichen Hochschulen
Chris Hörnberger, Kriminalbeamter, Referent im organisierten Sport und an Hochschulen mit dem Themenschwerpunkt Gewalt- und Konfliktmanagement, Buchautor und Herausgeber
Weiter Infos zu unseren Gastdozenten: experts-training.de/ueber-uns
Veranstaltungsort: ARS VIVENDI AKADEMIE (Präsenz), Große Allee 34, 34454 Bad Arolsen
Seminargebühr: 215,00 € (zzgl. USt.)
Abschluss: Teilnahmebescheinigung ARS VIVENDI AKADMIE (gesetzlich erforderlicher Fortbildungsnachweis)